Frank Wedekind
FrühlingsErwachen
Sie sind jung. Sie sind neugierig. Sie wollen wissen, was Liebe ist, was Begehren bedeutet und warum die Erwachsenen auf die wichtigsten Fragen entweder keine oder die falschen Antworten geben.
In „Frühlings Erwachen“ lässt Frank Wedekind eine Generation auf eine Welt prallen, die lieber schweigt, verbietet und bestraft, als ihren Kindern zuzuhören. Zwischen erster Liebe, sexueller Neugier, Leistungsdruck und der Sehnsucht nach Freiheit suchen Wendla, Melchior, Moritz und ihre Freunde nach ihrem eigenen Weg – und geraten dabei immer heftiger mit den Regeln der Erwachsenen aneinander.
Ein Stück über das Erwachsenwerden, über Lust und Angst, über Erwartungen und Überforderung – 1891 geschrieben und in seinen Fragen erschreckend gegenwärtig.