»Faszinierend eigenwillig« – so urteilt das Rondo Magazin über das Album »Echo«, auf dem der Bariton Georg Nigl und die Pianistin Olga Pashchenko 2022 in vereinter Gestaltungskraft und »totaler Klanggemeinsamkeit« zu erleben sind. Dieses Dreamteam ist im Kleinen Saal der Elbphilharmonie nun mit einem so wunderschönen wie abgründigen Werk zu Gast: Franz Schuberts »Schwanengesang«.
Bis kurz vor seinem Tod war Schubert mit der Komposition dieser Liedersammlung beschäftigt und schuf mit dem »Ständchen« dabei sein vielleicht berühmtestes Lied. Neben solchen zarten Liebesbekenntnissen umfasst die Sammlung dunkle Seelenbilder von erschütternder Radikalität und enthält mit der Vertonung von Heines »Der Doppelgänger« ein Stück, dessen Intensität fast die Grenzen des Kunstliedes sprengt.
Die große Bandbreite von Stimmungen und musikalischen Texturen zeigt, dass der innovative Schubert auch an seinem Lebensende der Suche nach immer neuen Ausdrucksmitteln verpflichtet blieb. Die 14 Nummern des »Schwanengesang« ergänzen Nigl und Pashchenko mit weiteren ausgewählten Liedern Schuberts und geben sich selbst und dem Hamburger Publikum so Gelegenheit, einen ganzen Abend lang in den wunderschönen Abgründen von des Komponisten zu wandeln.
BESETZUNG
Georg Nigl Bariton
Olga Pashchenko Klavier
PROGRAMM
Franz Schubert
Die Taubenpost D 965a
Franz Schubert
Schwanengesang D 957
Franz Schubert
Am Fenster D 878
Franz Schubert
Sehnsucht D 879 »Die Scheibe friert«
Franz Schubert
Widerspruch D 865b
- Pause -
Franz Schubert
Der Wanderer an den Mond D 870
Franz Schubert
Im Freien D 880
Franz Schubert
Bei dir allein D 866/2
Franz Schubert
Irdisches Glück D 866/4