Halbtrocken ist dazwischen. Weder traurig noch fröhlich, oder beides zugleich. Nicht Moll, nicht Dur, sondern schwebende Ambivalenz. Die Musik orientiert sich am Laurel-Canyon-Sound der 60er, ist erzählerisch, manchmal groovy, zeitweise stampfend und treibend. Mit einer Mischung aus Folk und Noir-Romantik fangen die Lieder das Leben in all seinen Zwischentönen ein: bittersüß, verträumt, halbtrocken.
Auf den Spuren ihrer Schatten findet ihr Lyrik, die Nuancen beschreibt. Mende beschönigt nichts, doch sie hält sich an die Details und erweckt mit kraftvollen Vocals ein Gefühl der Nostalgie, die im Kopf schwebt und verweilen mag.
Auf die Frage, ob es sich immer zu kämpfen lohnt, geben ihre zwei letzten Tracks Odyssee und Romeo eine Antwort, die bewegt.
Mit einer Soundwelt, welche die Grenzen des R&B und Indie, wie wir sie kennen, durchbricht und miteinander verschwimmen lässt, steht Mende ganz am Anfang eines Durchbruchs, bei dem sie sich von Künstlern wie Schmyt, Romy und Maïa inspirieren lässt.
Eintritt frei!
Das Konzert findet im Rahmen von "Hausparty – 20 Jahre Haus 73" statt.