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»Imaginal Worldmaking: Collective Frequencies«: Music Performance von Azekel & Paneldiskussion mit Adom Getachew, Bisrat Negassi & Minna Salami
Wie stellen wir uns Zukünfte jenseits der Grenzen der Gegenwart vor? Welche Geschichten, Klänge und Formen des kollektiven Denkens können aus Praktiken des Verlernens, der Dekolonialität und der radikalen Vorstellungskraft entstehen? Wie können wir neue Welten nicht nur erträumen, sondern aktiv in die Realität umsetzen?
In einem Dialog von Klang und Gedanken schafft die Veranstaltung einen Raum, in dem künstlerischer Ausdruck und kritische Reflexion gemeinsam überlieferte Wissenssysteme hinterfragen und neue Möglichkeiten für ein globales Zusammenleben erkunden. Der Abend, der mit einer musikalischen Performance des nigerianisch-britischen Singer-Songwriters Azekel beginnt, öffnet ein Gespräch zwischen Adom Getachew, Bisrat Negassi und Minna Salami über die Quellen, Visionen und Praktiken des Entwerfens alternativer Welten. Inspiriert von antikolonialen Traditionen, Afrofuturismus, indigenen Praktiken und feministischen Ansätzen zur Wissensproduktion regt die Veranstaltung dazu an, gemeinsam darüber nachzudenken, wie Erzählungen, die von Kolonialismus, Kapitalismus, Nationalismus und überlieferten hegemonialen Strukturen der Ausbeutung geprägt sind, weiterhin unsere soziale und politische Vorstellungskraft formen – und wie sie überwunden werden können.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation von M.Bassy e.V. und dem Imaginal Worldmaking Studio, unterstützt vom Hamburg Institute for Advanced Study (HIAS) und dem Global Policy Institute der Durham University