Kostenlose Veranstaltung
Dienstag, 24. November 2026
19:00 – 21:00
Care, Klimakrise, Migration, Film, Podiumsgespräch
Veranstaltungsort: Lichtmeß Kino, Gaußstraße 25, 22765 Hamburg
Mit: Max Ahrens
Es ist keine Anmeldung nötig
Content Note: Rassismus, menschenfeindliche Sprache, körperliche und staatli-che Gewalt, Seenot, Ertrinken und Tod auf Fluchtrouten.
Der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ (2025) von Max Ahrens und Maik Lüdemann beschäftigt sich mit europäischer Abschottungspolitik und den migrationspolitischen Entwicklungen in Deutschland. Dabei fragt er nach den Ursachen einer politischen Zäsur und den Dynamiken hinter dem gesellschaftlichen Rechtsruck.
Der Film beginnt an den europäischen Außengrenzen, wo eine andauernde humanitäre Katastrophe auf staatliche Ignoranz, aber auch auf ziviles Engagement trifft. Er begleitet einen Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer und macht Erfahrungen und Perspektiven von Menschen sichtbar, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben.
Von dort richtet sich der Blick auf die politische und gesellschaftliche Situation in Deutschland. Der Film setzt sich mit dem gesellschaftlichen Rechtsruck und der zunehmenden Verschärfung der Migrations- und Asyldebatte auseinander. Im Dialog mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Publizist*innen fragt er nach den Dynamiken hinter diesen Entwicklungen und nach Alternativen zu Abschottung und Abschreckung.
Im Anschluss ist Filmemacher Max Ahrens zum Gespräch zu Gast. Gemeinsam mit dem Publikum greifen wir Fragen und Eindrücke aus dem Film auf und laden dazu ein, eigene Erfahrungen und Perspektiven zu teilen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Die Veranstaltung ist Teil unseres „Movie Month“ und des Projekts Care, Klimakrise, Migration, in dessen Zentrum die Auseinandersetzung mit globalen und sozialen Ungleichheiten steht.