Lake Street Dive Pop

  • Lake Street Dive
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Laut dem Schlagzeuger Mike Calabrese klingen Lake Street Dive wie der Versuch, The Beatles und Motown auf eine gemeinsame Party zu bringen. Tatsächlich hat die Band aus den USA die Möglichkeiten der Popmusik mit ihren Einflüssen aus Soul, Folk, Jazz und Pop mehrfach ausgeweitet und ist längst für ihren alle-Genre-umfassenden Ansatz bekannt. Diese musikalische Idee ließ die fünfköpfige Band, die durch das Band der Freundschaft fest verbunden ist, nicht nur auf ihren bisher veröffentlichten sieben Alben entwickeln. Auch auf den Bühnen sind Lake Street Dive längst zu einer wertgeschätzten Liveband geworden, die seit Tag 1 eine starke Bindung zu ihrem Publikum aufbaut und bereits weltweit tourte. Mit ihrem siebten Album „Good Together“ feierte die Band 2025 eine Grammy-Nominierung und baute ihren Facettenreichtum abermals aus. Im Herbst 2026 kommen Lake Street Dive zurück nach Deutschland und werden ihre bisher größten Shows in Hamburg, Köln, Berlin, München und Stuttgart spielen.



Lake Street Dive gründeten sich 2004, nachdem sich Multiinstrumentalist Mike Olson, Sängerin Rachael Price, Bassistin Bridget Kearny und Schlagzeuger Mike Calabrese am New England Conservatory of Music in Boston kennengelernt hatten. Hörbar geprägt von ihrem Jazzstudium erschien 2007 ihr Debütalbum „In This Episode“ und ließ den Sound der Band zum ersten Mal erkennen. Nach dem Release ihres Albums „Promises, Promises“ (2008) fundamentierte das Selftitled-Album „Lake Street Dive“ den Sound der Band und ließ sie national bekannter werden. Die 2012 veröffentlichte EP „Fun Machine“ ließ die Band mit einem Sound zwischen Pop, Jazz und Neo-Soul sowie dem Song „Rich Girl“ auch auf internationaler Ebene durchbrechen. Es folgten „Bad Family Portrait“ mit dem jazzigen Erfolgstrack „Better Than“. Dass die Band ihren Sound zwar gefunden hat, jedoch gerne weiter entwickelt, bewiesen Lake Street Dive mit ihrem 2019 veröffentlichten Album „Obviously“, auf dem sie sich laut dem Rolling Stone mit Lo-Fi-beeinflusstem Pop und einer einsamen Intimität erneut weigerten, klein zu denken. 2024 folgte „Good Together“, das aus einem Mindset entsprang, dass die Band als „freudige Rebellion“ beschreibt, wie Schlagzeuger Mike Calabrese ausführt: „Es gibt vieles, über das man in dieser Welt gerade wütend sein kann – viel Schmerz, Wut und Spaltung, aber es ist nicht nachhaltig konstant in diesem Groll zu leben – du brauchst etwas anderes, um am Ball zu bleiben.“ Auf dem gesamten Album offenbaren Lake Street Dive die immense Vielfalt ihrer Musikalität und expressiven Vorstellungskraft. Während „Better Not Tell You“ einen Siebzigerjahre-Funk-Einfluss und Dance-Vibe mit sich bringt, driftet „Far Gone“ in Sphären des Psychedelic Rock ab. Dass die Musikgeschmäcker der fünf Mitglieder zum Zeitpunkt der Albumveröffentlichung so weit wie nie zuvor auseinanderlagen, entpuppte sich als großer Vorteil, wie Price ausführt. „Uns gelingt es, all diese Einflüsse mit echter Liebe und Respekt für die Diversität innerhalb der Band zusammenzubringen“, was nicht zuletzt auch in der starken Freundschaft der einzelnen Mitglieder verankert ist. „Jeder hat eine Stimme, jeder wird gehört, wir sind alle sehr vorsichtig, wenn es darum geht, die Zufriedenheit von allen zu gewährleisten.“

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