Alberto Moravia – Erzählungen von Männern und Frauen Auf wenigen Seiten vermag Moravia Schicksale zu erzählen, drastisch und dennoch lebendig, unsentimental, fast heiter. Seine Erzählungen zeigen ihn als legitimen Nachfahr der italienischen Renaissance-Novellisten: Was zählt, ist die Liebe. Wie gewinnt man sie, wie geht sie verloren? Wie und wodurch wird man ein Paar. Durch Blicke, Reden, Arbeit, ein gemeinsames Bad oder ein gemeinsames Bett? Und wie verhalten sich dabei, ach, die Frauen? Mit wenigen Worten vermag es Moravia, ganze Schicksale lebendig werden zu lassen. Drastisch und dennoch lebendig, unsentimental, fast heiter. Ein Erzähler, der nicht nur als Mann, sondern auch als Frau auftritt und jedes Mal förmlich in seinen Figuren verschwindet – ein Voyeur von innen. „Moravia vergisst keinen Augenblick lang, dass ein Erzähler erzählen muss, immer weiter erzählen, dass er seinen Leser an der Gurgel packen muss, damit ihm die Lust am Abenteuer des Lesens nicht vergeht.“ (Enzo Siciliano) „Alberto Moravia war ein politischer Kopf, ein erotischer Connaisseur und ein besessener Erzähler.“ (Die Zeit)
Leslie Malton & Felix von Manteuffel: ACH, DIE FRAUEN Sonstige
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