Wenn sich musikalische Legenden begegnen, entsteht ein Abend von seltener Strahlkraft: Zur Eröffnung des Martha Argerich Festivals Hamburg 2026 versammelt Martha Argerich in der Laeiszhalle eine Reihe von Ausnahmekünstler:innen auf der Bühne. Gemeinsam mit unter anderem Mischa Maisky, Maxim Vengerov, Gil Shaham, Michael Volle, Daniel Arkadij Gerzenberg und Haggai Cohen-Milo entfaltet sich ein Programm zwischen klassischer Meisterschaft und improvisatorischer Freiheit.
Werke von Johannes Brahms und Ludwig van Beethoven treffen auf Jazz-Klangwelten inspiriert von Frédéric Chopin, die Kontrabassist und Komponist Haggai Cohen-Milo als »spielerischen, hochkarätigen Akt musikalischer Experimentierfreude« beschreibt, »ein Trio-Projekt, das fragt, was passiert, wenn Chopins musikalische DNA auf Improvisation, Rhythmus, Erinnerung und Schelmerei trifft.« So entsteht ein spannungsreicher Dialog der Epochen und Stile, dessen Highlight der Auftakt zur Festivalreihe mit den Beethoven-Violinsonaten, gespielt von Vengerov und Argerich, ist.
Ein Eröffnungsabend, der Grenzen überwindet und Musik als lebendiges, pulsierendes Erlebnis feiert.
BESETZUNG
Michael Volle Bariton
Gil Shaham Violine
Sascha Maisky Violine
Maxim Vengerov Violine
Mischa Maisky Violoncello
Haggai Cohen-Milo Kontrabass
Martha Argerich Klavier
Daniel Arkadij Gerzenberg Klavier
Lily Maisky Klavier
Marcin Masecki Klavier
Ziv Ravitz Schlagzeug
PROGRAMM
Robert Schumann
Liederkreis op. 24
Johannes Brahms
Klaviertrio Nr. 3 c-Moll op. 101
- Pause -
Ludwig van Beethoven
Sonate für Violine und Klavier D-Dur op. 12/1
Ludwig van Beethoven
Sonate für Violine A-Dur op. 12/2
- Pause -
»Do you love Chopin?« – Jazz inspiriert von Chopin