Lesung und Musik mit Barbara Daiber (Autorin) und Willem Schulz (Cello) Das Buch ist eine Einladung ins Land der Erschöpfung, die in kleinen Ansätzen jede*r von sich kennen mag. Als Erkrankung aber nimmt sie Dimensionen an, die für andere kaum nachvollziehbar sind. Aus der Perspektive einer selbst Betroffenen ergreift hier das literarische Ich in Monologen und kurzen Notaten das Wort und findet eine künstlerische Form, die erlaubt, Fragilität offen zu legen. Damit gibt die Autorin Menschen eine Stimme, die oft ein Leben in Rückzug und Unsichtbarkeit führen. Zudem wird sie zum Fühler einer erschöpften Leistungsgesellschaft und einer erschöpften Erde, deren Systeme am Kippen sind. Die Lesung geht eine musikalische Verbindung ein mit Stücken und Improvisationen des Cellisten Willem Schulz, der in Abstimmung auf den Inhalt des jeweils Vorgetragenen die passenden Töne findet.
"monologe - von der erschöpfung in die schöpfung" Seminare, Kurse & Workshops
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