In ihrem Konzert folgen Ariana Burstein (Cello) und Roberto Legnani (Gitarre) den feinen Spuren, auf denen sich Kulturen in der Musik begegnen. Das Duo, das 2023 schon einmal in Restorf zu Gast waren, spielt dabei iberische, sephardische und aschkenasiche Musik. Die beiden werden so zu Erzählern einer Klangwelt, in der jüdische Traditionen, mediterrane Farben und europäische Kunstmusik einander durchdringen. Zu hören ist Musik von Manuel de Falla, dessen Klangsprache vom andalusischen Cante Jondo-Flamenco geprägt ist – einer musikalischen Welt, in der sich Einflüsse verschiedener Kulturen, darunter auch jüdische Traditionen, widerspiegeln. Die werden in einer "Sephardische Suite" (Las rosas d’Ishapan / Cuando el rey Nimrod / Yo m’enamorí d’un aire / Danza sefardí) und einer „Ashkenazische Suite“ (Shema Israel / Mazal Tov / Mincha Prayer / Simcha) erlebbar. Auch Roberto Legnanis „Bamidbar“ (hebräisch: „In der Wüste“) führt in acht Sätzen für Cello und Gitarre in diese Tradition: die Wanderung der Israeliten durch die Wüste wird zu einem musikalischen Bild von Aufbruch, Weite und innerer Sammlung. In Legnanis „O’Carolan’s Concerto“ formt der Musiker aus den überlieferten Melodien des blinden irischen Harfenisten Turlough O’Carolan ein Concerto von lyrischer Innigkeit, tänzerischer Bewegung und barocker Klarheit.
Platzreservierungen per E-Mail: musikkirche-restorf@web.de
Eintritt frei - Spende erbeten
MusiKKirche Restorf Konzerte
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