Durch Funde im aufgetauten Permafrost Sibiriens gelang es, die DNA von Mammuts zu rekonstruieren. Nun experimentieren wollen Forschende daran, umden mit Mammuts verwandten Aasiatischen Elefanten Gene zur Kälteresistenz einzubauen. Damit sollen die bedrohten Dickhäuter in der Lage sein, in den Steppen Sibiriens dauerhaft zu überleben.
In Australien gelingt es, Bausteine des Erbgutses von Beutelwölfen aus konservierten Embryos in Museen zu gewinnen. Gene des Raubtieress werden im Labor erzeugt und der verwandten Beutelmaus eingepflanzt, um dem Beutelwolf immer näher zu kommen.
Und Biotechnik kann auch bei der Rettung noch lebender Breitmaulnashörner in Afrika helfen: Und Berliner Forschende befruchten Eizellen der letzten zwei lebenden Breitmaulnashorn-Weibchen in Afrika mit Samen verstorbener Männchen, die jahrzehntelang tiefgekühlt konserviert wurden. Mithilfe der Biotechnik soll die Art gerettet werden.
Ein amerikanisches Unternehmen aus Dallas unterstützt mit 225 Millionen Dollar Projekte auf fast allen Kontinenten, um – nach eigenen Angaben – den Naturschutz zu revolutionieren.
Allerdings gibt es auch Kritik an der Wiedergeburt ausgestorbener Arten. Forschende der Biologie sind skeptisch, ob dieSind die wiederbelebten Tiere für Naturräume wirklich nützlich ?sind. Vielmehr Biologen befürchten sie, dass die Konzentration auf die Rückkehr ausgestorbener Arten von den vielen Problemen ablenkt, die überhaupt zum Aussterben führen, ablenkt. Spielen da einige aus der Wissenschaft Gott -– mit unabsehbaren Folgen für die Umwelt?
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Dieser Film ist eine von 44 ausgewählten Produktionen für die European Wildlife Film Awards (EWFA) und steht zur Wahl für den Publikumspreis, der 2027 verliehen wird. Kinobesucher haben vor Ort die Möglichkeit, den Film zu bewerten.
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Über die European Wildlife Film Awards (EWFA)
Mit den EWFA hat die Deutsche Wildtier Stiftung einen Wettbewerb der besten europäischen Naturfilme ins Leben gerufen. Es ist der erste und einzige Naturfilmpreis Europas – zugelassen sind ausschließlich Dokumentationen über die europäische Tier- und Pflanzenwelt. Es gibt insgesamt sechs Preiskategorien. Eine unabhängige Jury kürt die Gewinner in den Kategorien Tierwelt, Biodiversität, Naturschutz und Story. Auch das Publikum kann die Filme bewerten. Kinobesucherinnen und -besucher wählen den besten Kurzfilm, und ihre Stimmen entscheiden über den Publikumspreis.
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Wird gezeigt auf
Deutsch