Der Rundgang durch die Ausstellung „Eutin zieht blank!“ zeigt rund 90 Aktdarstellungen aus regionalem Privatbesitz. Die Führung gibt Einblicke in diese privaten Sammlungen und stellt Werke von Künstlern wie Lovis Corinth, Horst Janssen und Max Liebermann vor.
Nach dem enormen Erfolg des Ausstellungsprojektes „Eutin packt aus!“ in 2024 und aufgrund des großen bestehenden Interesses waren in diesem Jahr erneut die kunstsinnigen und kunstsammelnden Bürgerinnen und Bürger aus Eutin und Umgebung gefragt, um gemeinsam mit dem Museum eine außergewöhnliche Folge-Ausstellung auf den Weg zu bringen: Unter dem Titel „Eutin zieht blank!“ zeigt das Ostholstein-Museum dieses Mal Kunstwerke aus hiesigem Privatbesitz, die sich der Gattung der Aktdarstellung widmen.
Während Museen ihre Bestände regelmäßig der Öffentlichkeit präsentieren, schlummern in vielen Haushalten kleine und große Kunstwerke, die nur selten als Leihgaben in Ausstellungen gezeigt werden können und in der Tat die eine oder andere Überraschung bereithalten. Aus diesem Grund waren in diesem Frühjahr alle Bürgerinnen und Bürger aus Eutin und Umgebung, die bereit waren, dem Museum ein oder mehrere Exponate für eine Ausstellung leihweise zur Verfügung zu stellen, eingeladen, sich mit einem Foto ihrer Kunstwerke und Informationen dazu an das Museum zu wenden. Und der öffentliche Aufruf war ein voller Erfolg: So wurden von rund 60 Privathaushalten mehr als 270 Vorschläge eingereicht, die die klassischen Bereiche Malerei, Zeichnung, Grafik, Fotografie und Skulptur umfassen. In der Folge wurde unter kunsthistorischen und kuratorischen Gesichtspunkten eine Auswahl von rund 90 Exponaten getroffen, die mit Werken von Lovis Corinth, Horst Janssen, Max Liebermann und vielen mehr das beeindruckende Niveau und die Vielseitigkeit der privaten Sammlungen aus Eutin und Umgebung im Bereich der Aktdarstellung widerspiegelt. Seien Sie gespannt und freuen Sie sich auf das Ergebnis dieses außergewöhnlichen Ausstellungsprojektes!
Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung per E-Mail info@oh-museum.de oder telefonisch unter 04521 788 520 erforderlich!