Die goldenen Zwanziger. Charleston, Jazz, Revue und Stummfilm. Auf der anderen Seite: Weltwirtschaftskrise, Aufstieg der NSDAP und Putschversuche. Inmitten dieser Zeit ist sie auf dem Weg, ein internationaler Filmstar zu werden: Renate Müller. Sie dreht mit Leinwandgrößen wie Willy Fritsch, Grethe Weiser und Heinz Rühmann – bis ihr die große Liebe zu einem Juden zum Verhängnis wird. Ihr tragischer, und bis zuletzt ungeklärter, Tod schockiert die Welt, doch schon bald gerät die damals so berühmte Schauspielerin und Chanson-Sängerin in Vergessenheit… Ein die Luft der 20er-Jahre atmender, glitzernder, dramatischer und spannend inszenierter Dark Room erzählt die Geschichte einer wahren Begebenheit – verwoben mit Musik von Gustav Mahler, Paul Hindemith und Chansons der Zeit. Das Publikum lauscht dem Orchester und den bekannten Synchronsprecher:innen Magdalena Turba und Timmo Niesner in nahezu völliger Dunkelheit. Eine auditive Ausnahmesituation, in die man als Zuhörer:in vollumfänglich eintauchen kann.
BESETZUNG
Orchester im Treppenhaus Kammerensemble
Magdalena Turba Stimme
Timmo Niesner Sprecher
Thomas Posth Dirigent
PROGRAMM
Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 4 G-Dur
Paul Hindemith
Kammermusik Nr. 1 op. 24
Paul Abraham
Ich bin ja heut so glücklich
Franz Doelle, Johan Amberg
Liebe ist ein Geheimnis
Werner Richard Heymann
Mir ist so, ich weiss nicht wie