Polish Art Philharmonic / Aleksandra Opała / Michael Maciaszczyk Klassik

  • Polish Art Philharmonic / Aleksandra Opała / Michael Maciaszczyk
    © Andreas Lander

Ein grandioses Orchester, eine gefeierte Solistin, ein leidenschaftlicher Maestro – und eines der bekanntesten Werke der Musikgeschichte: Mit »Farinelli barockt Vivaldi« lädt die Polish Art Philharmonic zu einer musikalischen Zeitreise in die Welt des Barock ein - virtuos, emotional und überraschend zeitlos. Unter der Leitung von Michael Maciaszczyk präsentiert das Orchester ein zweigeteiltes Programm, das den Zauber des 18. Jahrhunderts lebendig werden lässt.

Im Zentrum des ersten Programmteils steht eine der schillerndsten Figuren der Musikgeschichte: Farinelli, geboren als Carlo Broschi. Im 18. Jahrhundert war er ein europäischer Superstar, gefeiert an den Höfen von London bis Madrid. Seine außergewöhnliche Stimme mit einem Umfang von mehr als drei Oktaven inspirierte Komponisten wie Georg Friedrich Händel zu virtuosen Arien. Farinelli war jedoch mehr als nur ein Sänger – er war Projektionsfläche für Sehnsüchte und Symbol einer Epoche zwischen künstlerischer Freiheit und persönlichem Opfer. Seine Karriere erzählt von Ruhm, Einsamkeit und der überwältigenden Kraft der Musik.

Diese historische Figur erhält in Hamburg eine heutige Stimme: die Koloratur-Mezzosopranistin Aleksandra Opała. Die international gefragte Sängerin gilt als Spezialistin im Barock- und Belcanto-Repertoire. Ihre Interpretationen sind technisch brillant und zugleich emotional fein nuanciert. »Diese Musik verlangt absolute Hingabe«, sagt Opała. Mit Ausdruckskraft und stimmlicher Präzision haucht sie den Arien neues Leben ein.



Nach der Pause erklingen mit »Le quattro stagioni« die berühmten »Vier Jahreszeiten« von Antonio Vivaldi – eines der meistgespielten Werke der klassischen Musik. Als Geiger und Dirigent in Personalunion gestaltet Maciaszczyk das Werk mit besonderer Nähe zum Orchester. »Die Jahreszeiten sind wie ein musikalischer Spiegel«, erklärt er: »Jede:r hört darin eigene Erinnerungen, Stimmungen, Hoffnungen.« Ziel des Ensembles sei es, Brücken zu bauen – zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Kennern und Neugierigen. Die besondere Atmosphäre der Laeiszhalle bietet dafür den idealen Rahmen. Man darf sich also freuen auf ein Konzert, das barocke Opernleidenschaft und orchestrale Klangfarben eindrucksvoll vereint. Oder, wie es Maciaszczyk formuliert: »Wenn die Menschen nach dem Konzert mit glänzenden Augen nach Hause gehen, dann haben wir alles richtig gemacht.«

BESETZUNG

Polish Art Philharmonic Orchester

Aleksandra Opała Mezzosopran

Michael Maciaszczyk Dirigent

PROGRAMM

Barocke Arien aus der Zeit von Farinelli, Georg Friedrich Händel und Antonio Vivaldi

 

- Pause -

Antonio Vivaldi
Le quattro stagioni (Die vier Jahreszeiten) op. 8

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Laeiszhalle Hamburg
© Maxim Schulz

Laeiszhalle

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