"Kein Aas hat sich erschreckt – Politisches Kabarett vor 1933 und Stimmen aus dem Exil"
Das Programm bietet spannende Einblicke in das politische Kabarett der Weimarer Republik in Berlin. Es zeigt, auf welch unterschiedliche Weise Dichterinnen und Dichter sowie Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die von den Nationalsozialisten verfolgt und deren Bücher 1933 verbrannt wurden, mit ihren sprachlichen Mitteln gegen Militarismus und den aufkommenden Faschismus Stellung bezogen.
Darüber hinaus präsentiert das Programm Texte, die im Exil entstanden sind. In ihnen verarbeiten die Autorinnen und Autoren die politischen Umbrüche sowie ihre persönlichen Erfahrungen von Verfolgung, Verlust und Entwurzelung – politisch, menschlich und seelisch.
Rezitation: Annette Steuble
Geige: Holger Neumann