Ein Safe Space bezeichnet einen geschützten Ort, der sowohl physisch als auch durch ein soziales oder emotionales Umfeld entstehen kann. Dieses Konzept übertragen die Nachwuchskünstlerinnen auf den gemeinsamen Ausstellungsraum, der einen Rahmen bietet, um über sensible Themen in den Austausch zu gehen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Menschen mit Bedrohung umgehen und welche Spuren diese Erfahrungen in Körpern, Beziehungen und ihrem Umfeld hinterlassen.
Die Gruppenausstellung »Safe Space« zeigt fotografische und video-installative Arbeiten von drei Master-Absolventinnen des Studiengang Kommunikationsdesign an der HAW Hamburg. Jasmin Cathor, Mareike Lange und Johanna Ollesch setzen sich aus weiblicher Perspektive mit dem Leben in Frauenhäusern, sozialen Verhaltensmustern und mentaler Gesundheit auseinander.