SCHAU! Ausstellungen

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    © Faezeh Nikoozad

Die Ausstellung „SCHAU!“ im nachtspeicher23 zeigt Zeichnungen und Videoarbeiten, die in den vergangenen Monaten im Schaufenster des Projektraums präsentiert wurden.

Im Mai, Juni und Juli 2026 wurden im Rahmen der Reihe INSIDE DRAFTSWOMEN insgesamt drei zeichnerische Duos gezeigt. Die Serie, initiiert von Chrisitne Brey, versteht sich seit 2019 als Plattform für zeitgenössische Zeichnung und schafft Dialoge zwischen unterschiedlichen künstlerischen Positionen und Perspektiven.

Ebenfalls wurde das Schaufenster als Ausstellungsfläche mit Medienkunst bespielt. Die von Faezeh Nikoozad kuratierten Videoarbeiten versammeln Werke, die bewusst ohne Ton arbeiten und sich dem Thema Begegnung annähern, als Blick, Distanz, Nähe oder stilles Nebeneinander. Das Schaufenster wurde dabei selbst zu einem Ort der Begegnung zwischen Innen und Außen.

Was sich vorher durch den Wechsel in der Schaufensterpräsentation ergänzt hat, findet nun in dieser Ausstellung zusammen. Die Gegenüberstellung von Zeichnung und Video eröffnet einen Raum, in dem unterschiedliche Zeitlichkeiten und Wahrnehmungsweisen nicht mehr nur nebeneinander existieren. In diesem Zusammenspiel entstehen neue Begegnungen und Verknüpfungen – zwischen den künstlerischen Positionen sowie zwischen Medium, Blick und Raum –, die sich gegenseitig verschieben und neu verhandeln.

Im Rahmen der Hamburg Art Week werden die Arbeiten nun erstmals gemeinsam im Ausstellungsraum präsentiert. Gezeigt werden Arbeiten von Vanessa Hartmann, Si-Ying Fung, Sylvie Ringer, Simone Kesting, Nazgol Emami, Sana Ghobbeh, Amirali Ghasemi, Sin Seeni, Simin Yaqubi sowie einem Special Guest.

Es wird außerdem eine Performance von Lubi Barre geben, die Teil des Performance Programms „PULSE“ ist (Sa., 5.9. um 19 Uhr):

„The Mona Lisa Syndrome“ ist eine literarische Installation mit Live-Lesung, die anhand persönlicher Erinnerungen, Tagebücher, Fotografien, Objekte und Audioaufnahmen die Verflechtung von Kindheit, Migration, Erinnerung und Mutterschaft erforscht. Ausgehend von einer Reise nach Paris mit ihren Söhnen zeigt die Arbeit, wie unterschiedliche Kindheiten über Generationen und geografische Räume hinweg gleichzeitig fortbestehen und sich gegenseitig prägen.

Das Jahresprogramm des nachtspeicher23 wird gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg.

Dies ist ein Eintrag aus der Veranstaltungsdatenbank für die Metropolregion Hamburg.
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© mediaserver.hamburg.de / DoubleVision

nachtspeicher23

Die Offspace-Galerie nachtspeicher23 e.V. wurde 2008 in St. Georg gegründet. Wir setzen uns ehrenamtlich dafür ein, einem möglichst breiten Publikum…

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