Die keusche Susanne
DE 1926. Regie: Richard Eichberg. Buch: Hans Sturm. Nach der Operette »Die keusche Susanne« (1910) von Jean Gilbert und Georg Okonkowski, Alfred Schönfeld. 121 min. stumm. DCP
Mit Lilian Harvey, Willy Fritsch, Werner Fuetterer, Hans Junkermann, Lydia Potechina, Ruth Weyher, Otto Wallburg
Die Landarzttochter Susanne führt ein Doppelleben: Auf dem Dorf ist sie sittsam und keusch, doch in Paris stürzt sie sich wild ins Nachtleben. »Gott segne Sie, Richard Eichberg, machen Sie weiter ihr Pi-pa-po. Sie machen die Menschen glücklich damit. Sie haben mir zwei sorg- und gedankenlose Stunden bereitet.“ (Willy Haas, Film-Kurier, 12.11.1926)
Musikalisch begleitet wird der Film von der Pianistin Marie-Luise Bolte. Sie hat Stummfilme mit Keyboard, Hammondorgel, Kirchenorgel, mit Salonorchester und mit dem Einsatz der Djembé vertont. Ihr Lieblingsinstrument ist jedoch das Klavier, da es seine ganz eigene Vielfalt der Klangmöglichkeiten und Stilistiken hat. Bolte hat Ensembles geleitet und präsentiert sowohl musikalische Kompilationen als auch durchkomponierte Partituren. Als Solistin improvisiert sie überwiegend frei zum Film.
Veranstaltung im Rahmen von cinefest (www.cinefest.de)