Eine Reise durch die Renaissance
Eine Reise durch die Renaissance
Weiche Klänge in großer Brillanz wiederbelebt: Weltliche Renaissance-Musik des 17. Jhs. aus Nordfrankreich und Italien, gespielt von Studierenden aus Stuttgart und Basel in einer Besetzung von drei Renaissance-Posaunen, zwei Zinken und Orgel.
Fast jede Stadt in Norditalien hatte im 16., 17. und 18. Jahrhundert ein (städtisches) Bläserensemble, das bei festlichen Anlässen auf dem großen Platz, der Piazza, spielte. Wir kennen Belege aus Bologna, Florenz, Lucca, Genua, Perugia und natürlich Venedig und Rom. Falls die wirtschaftliche Lage es zuließ, bestanden diese „Bands“ aus bis zu acht Bläsern plus Orgel oder Chitarone (eine Art Laute).
Viele der Musiker waren berühmte Komponisten. Auch wurde häufig improvisiert. Durch das hohe kulturelle Niveau der Renaissance wurden diese Gruppen, deren Ursprünge eher bescheiden waren, bald zu einer bedeutenden künstlerischen Erscheinung.