Joan Didion war sicherlich eine der einflussreichsten Journalistinnen Amerikas ihrer Zeit. Darüber hinaus Drehbuchautorin und Schriftstellerin, fünf Romane hat sie hinterlassen. Didions bei uns wohl bekanntestes Buch ist „Das Jahr des magischen Denkens“. Sie setzt sich darin mit dem Tod ihres Mannes Gregory Dunne, sowie der lebensbedrohlichen Krankheit ihrer Adoptivtochter Quintana Roo auseinander. In ihren Essays steht nicht selten ihre kalifornische Heimat im Fokus. Didions ausgeprägter Reportagestil verbindet darin persönliche Erfahrungen mit sozialen Analysen, wobei die Zerbrechlichkeit menschlicher Existenz immer wieder im Mittelpunkt ihres Werkes steht. 1934 in Sacramento geboren, ging Didion 1955 nach New York und begann dort schon früh ihre Arbeit als Journalistin, schrieb etwa für die Zeitschrift Mademoiselle und das Modemagazin Vogue, später erschienen im renommierten The New Yorker regelmäßig Beiträge von ihr. Joan Didions Texte vermitteln mit chirurgisch genauem Blick Wirklichkeit, ihre Gedankenwege, von großer Kraft und Feinheit zugleich, treffen uns Leser*innen mit enormer Wucht.
Theater! Theater! - Maria Hartmann präsentiert Joan Didion | Als Gast Barbara Auer Lesungen
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