Die verheerenden Bombardierungen der „Operation Gomorrha“ im Juli 1943, denen unzählige Menschen zum Opfer fielen, mahnen bis heute zur Verantwortung für Frieden. Vor diesem Hintergrund erklingt die Musik dieses Abends als ausdrückliche Bitte um ein Ende von Krieg und Zerstörung.
Im Zentrum des Programms steht „Antikriegsmusik“, die größtenteils gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges entstand. Viele dieser Werke wurden im Umfeld der Friedensverhandlungen in Nürnberg komponiert und tragen die tiefempfundene Sehnsucht nach politischem Frieden und gesellschaftlicher Erneuerung in sich. In ihrer klanglichen Intensität verbinden sie historische Krisenerfahrungen mit einer zeitlosen, universellen Botschaft. Dieses Konzert lädt dazu ein, den historischen Ereignissen zu gedenken und zugleich an die ungebrochene Aktualität der Friedensbitte zu erinnern.
Konzert mit dem Ensemble der Hamburger Ratsmusik: Isabel Schicketanz (Sopran), Christoph Heidemann, Ulrich Wedemeier (Laute), Anke Dennert (Cembalo), Simone Eckert (Viola da gamba)
Das Konzert findet in den Räumen des Museums statt.