Programm
Die Natur diente dem Menschen seit jeher als Spiegel seiner selbst. Im Fliegen der Vögel erkannte er den eigenen Wunsch nach Freiheit, im zarten Duft der Rose ein Symbol der Liebe, im Wechsel der Jahreszeiten gar den Verlauf eines ganzen Lebens. In den Liedern von Franz Schubertkommt diese Verbindung besonders gut zum Ausdruck: Hier verschmelzen menschliche Emotionen untrennbar mit romantischen Naturbeschreibungen. Für Liedstadt haben der Star-Bariton Samuel Hasselhorn und der renommierte (Lied-)Pianist Ammiel Bushakevitz eine schöne Auswahl solcher Lieder zusammengestellt. Aus der Kombination mit Gedichten des afroamerikanischen Schriftstellers Langston Hughes, die sich ebenfalls mit der Schönheit und Vergänglichkeit der Natur beschäftigen, ergeben sich interessante Blickachsen auf die Welt – von Schuberts unbeschwertem „Im Frühling“ bis zu Hughes aufbrausendem „Strange Hurt“.
Künstler:innen
Samuel Hasselhorn (Bariton)
Ammiel Bushakevitz (Klavier)