Ingeborg Bachmann, vor 100 Jahren geboren und eine der bekanntesten Schriftstellerinnen des 20.Jahrhunderts, war eine von vielen Menschen geprägte Persönlichkeit:
Zu Paul Celan hatte sie neben regem Gedankenaustausch eine gefühlsmäßig-emotionale Bindung, und mit Hans-Werner Henze verband sie eine enge Freundschaft und künstlerische Zusammenarbeit. Ein besonderer Partner aber war Max Frisch, mit dem sie lange zusammengelebt hat. Aus ihrem Briefwechsel mit dem Schweizer Schriftsteller geht hervor, was für ein ebenso selbstbewusster wie verletzlicher Mensch sie war. Das produktive Wechselverhältnis zwischen Leiden und Schreiben hinterließ Spuren in ihr, die sich in ihren Werken niederschlugen.
Die Veranstaltung findet in Raum 344 statt.