Welche Erinnerungskultur wollen wir?
- Bildung
Maria Bostelmann ist 25 als sie eher zufällig erfährt, dass ihr Urgroßvater Wilhelm Dreimann Rapportführer im KZ Neuengamme in Hamburg war, von den Insassen gefürchtet und brutal in seinen Methoden. Dreimann war an der Ermordung der Kinder vom Bullenhuser Damm beteiligt. An diesem Abend möchten wir mit Maria Bostelmann darüber ins Gespräch kommen, weshalb die Erinnerung an diese Taten auch 80 Jahre später noch von Bedeutung sind und darüber wie eine zeitgemäße Erinnerungskultur gestaltet sein sollte. Das Gespräch wird moderiert von Karin Heddinga, Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Monats des Gedenkens Eimsbüttel statt: www.gedenken-eimsbuettel.de
Weitere Informationen zur Ausstellung "Die Kinder vom Bullenhuser Damm": Die Kinder vom Bullenhuser Damm - Kulturhaus Eidelstedt
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