WISSEN UNPLUGGED GOES HAMBURG
Wer startet mit welchen Chancen? Vermögen und Chancengleichheit in Deutschland
Gute Bildung, ein spannender Job, bezahlbares Wohnen oder die Gründung einer Familie: daran hängen große Zukunftsfragen. Doch wie stark beeinflussen soziale Herkunft und familiäres Vermögen die eigenen Startchancen? Und was hat das mit Fragen von Gerechtigkeit, Erbschaft und sozialer Mobilität in Deutschland zu tun?
Wie Vermögen entsteht, weitergegeben wird und sich in der Gesellschaft verteilt, ist seit Langem Gegenstand intensiver Debatten. Dabei geht es auch darum, welche Rolle Erbschaften und Herkunft im Vergleich zu Bildung, individueller Leistung und sozialen Rahmenbedingungen spielen. Zudem stellt sich die Frage, wie eng soziale Mobilität und gesellschaftlicher Einfluss miteinander verbunden sind. Was lässt sich darüber belastbar sagen – und wo liegen die Grenzen dessen, was sich messen und erforschen lässt?
Auf der Bühne:
Dr. Nhat An Trinh ist Soziologin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit den Trends, Ursachen und Konsequenzen sozialer Ungleichheit mit einem besonderen Fokus auf Vermögen, Erbschaften und intergenerationaler sozialer Mobilität.
Yannick Haan ist Publizist und Aktivist. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Auswirkungen von Ungerechtigkeit auf die Gesellschaft. Außerdem engagiert er sich seit mehreren Jahren politisch im Bereich Digitalpolitik. Er ist unter anderem Mitglied im Digital:Hub beim SPD Parteivorstand. Er ist Autor des Buches “Enterbt uns doch endlich!”. Außerdem ist er Vorsitzender der SPD Berlin Mitte.
Julia Baarck ist Ökonomin und promoviert am ifo Institut für Finanzwissenschaft und an der LMU München. Sie forscht unter anderem zu sozialer Mobilität und Verteilungsgerechtigkeit in Deutschland.
Moderiert von Rahel Klein (Deutschlandfunk Nova) und Helena Schmidt ( DIE ZEIT).
Wo: Moot Court der Bucerius Law School, Hamburg
Einlass: 17:30 Uhr
Startzeit: 18:00 Uhr
Kostenlose Anmeldung, Sitzplätze begrenzt! Früh kommen lohnt sich also.