Zu unserer November-Filmreihe über Chantal Akerman streifen wir im Gespräch mit Ute Holl durch das Leben und die Filme Chantal Akermans (1950-2015). Von ihren Anfängen ab 1968 zum großen Erfolg mit "Jeanne Dielman, 23, quai du Commerce, 1080 Bruxelles" von 1975 bis zu ihren späteren dokumentarischen und populäreren Filmen. Ein komplexes Werk, das trotz der großen Anerkennung für "Jeanne Dielman" zum Teil wenig bekannt ist und das Akerman mit Büchern und Installationen noch erweitert hat.
Unsere Gesprächspartnerin ist Ute Holl, Professorin für Medienästhetik an der Universität Basel. Sie veranstaltete 2016 ein Symposium zur Erinnerung an Chantal Akerman, die ein Jahr zuvor gestorben war: "Zur Schwierigkeit des Vergessens. Die Filme und künstlerischen Verfahren von Chantal Akerman".
Dauer ca 90 Minuten, im Anschluss lassen wir Chantal Akerman hochleben und empfehlen danach um 20 Uhr den Filmbesuch bei Jeanne Dielman.