Termin: 1.10.2026, 16-18 Uhr
Ort: Bergedorf-Bille-Stiftung, Bergedorfer Straße 100, 21029 Hamburg
Leitung: Interkulturelle Denkfabrik e.V.
Bergedorfer *innen mit Migrationsgeschichte erzählen ihre Lebensgeschichten - über Flucht, Ankommen, Heimat und Vorurteile.
Wie fühlt es sich an, in einem Krieg aufzuwachsen – und Jahre später in Hamburg ein neues Zuhause zu finden? Was bedeutet es, mit sieben Jahren arbeiten zu müssen, statt zur Schule zu gehen, und mit Anfang zwanzig zum ersten Mal Lesen und Schreiben zu lernen?
Im Workshop „Lebenswege zwischen Kontinenten“ lernt ihr zwei Menschen kennen, die diese Fragen aus eigener Erfahrung beantworten können. Kheda Yakhyaeva erlebte als Kind die Kriege in Tschetschenien und unterstützt heute als Sozialberaterin in Hamburg Geflüchtete. Mulugeita Hanes floh aus Eritrea durch die Sahara und über das Mittelmeer und arbeitet heute als Altenpfleger in Bergedorf – dem Ort, den er seine Heimat nennt.
Anhand von Ausschnitten aus den Video-Interviews des Dokumentationsprojekts „Herkommen“ (Interkulturelle Denkfabrik e.V.) kommen die Teilnehmenden mit Kheda und Mulugeita ins Gespräch: über Flucht und Ankommen, über Bildung als Chance, über Alltagsrassismus und Vorurteile – und über die Frage, was Heimat eigentlich ausmacht. Im interaktiven Teil entwickeln die Teilnehmenden eigene Fragen an Menschen mit Migrationsgeschichte.
Der Workshop richtet sich an alle Interessierten – Vorwissen ist nicht nötig.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich.