Willkommen im Land der Langeweile! An diesem besonderen Ort verstreicht die Zeit anders und scheint manchmal fast still zu stehen. Als Prinz Eile aus seinem getakteten Alltag voller Stress, Terminen und Beschäftigung hierher katapultiert wird, erlebt er extreme Langeweile - die in Kurzweil umschlägt, als er sich mit seiner Fantasie die Zeit zu vertreiben beginnt. Wie man ins Land der Langeweile gelangt und wie man von dort wieder wegkommt, was (oder wer) hinter diesem skurrilen Wartezimmer der Extreme steckt - das ist ein großes Rätsel. Wir beschäftigen uns in „Prinz Eile" mit einem Kindern nur zu vertrauten Zustand, mit dem Thema Über- und Unterreizung und der verborgenen Kraft der eigenen Kreativität. Die Themen Stress und Langeweile und die Frage wie beides zusammenhängt sind gerade in unserer hochverdichteten Zeit, in der selbst (Schul)Kinder immer weniger Räume mit wirklich freier Zeit erfahren dürfen, hoch relevant. Die Produktion „Prinz Eile“ ist politisch, sie streift Themen unseres Wirtschaftssystems ebenso wie philosophische Grundsatzüberlegungen und reflektiert den ganz konkreten hektischen Alltag heutiger SchülerInnen.
Prinz Eile Sonstige
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