Unser Rechtsstaat verfolgt mit Strafen unterschiedliche Ziele: Er soll Unrecht ahnden, weitere Straftaten verhindern und zugleich die Rückkehr des Täters in die Gesellschaft ermöglichen.
Doch was ist gerecht, wenn Menschen anderen bewusst Schaden zufügen?
Johann Hinrich Claussen, der Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland, macht sich in Reinbek deshalb auf die Suche nach Antworten auf die Frage nach dem „richtigen“ Umgang mit Straftätern - dieses Mal mit zwei erfahrenen Juristen, die sowohl berufliche als auch sehr persönliche Erfahrungen beitragen können.
Unser Rechtsstaat verfolgt mit Strafen unterschiedliche Ziele: Er soll Unrecht ahnden, weitere Straftaten verhindern und zugleich die Rückkehr des Täters in die Gesellschaft ermöglichen.
Doch was ist gerecht, wenn Menschen anderen bewusst Schaden zufügen? Genügt eine Strafe als Antwort auf Schuld oder braucht es darüber hinaus Versöhnung und Vergebung? Und wer entscheidet eigentlich, was als gerecht empfunden wird: die Betroffenen, die Gesellschaft oder das Gericht?
Auch das Neue Testament greift diese Fragen auf. Wir erfahren viel über den Umgang von Jesus mit Sündern oder Schuldigen. Er setzte auf Vergebung statt auf Bestrafung – und stieß damit nicht selten auf Widerspruch.
Johann Hinrich Claussen, der Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland, macht sich in Reinbek deshalb auf die Suche nach Antworten auf die Frage nach dem „richtigen“ Umgang mit Straftätern. Seine Gesprächspartner in der kommenden Veranstaltung der Dialogreihe „Talk unterm Turm“ sind mit Arnold Keller, dem stellvertretenden Generalstaatsanwalt von Hamburg, und Clais Baron von Mirbach zwei erfahrene Juristen, die sowohl berufliche als auch sehr persönliche Erfahrungen beitragen können.
Wenn auch Sie Impulse aus diesem Gespräch mitnehmen wollen, kommen Sie am Mittwoch, den 04. November, um 19:30 Uhr, in die Maria-Magdalenen-Kirche, Kirchenallee 1, 21465 Reinbek.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, bei einem Getränk miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei.